Christian Mähr

wurde 1952 in Nofels geboren. Das ist ein kleiner Ort in Vorarlberg, nahe der Grenze zur Schweiz. Aufgewachsen ist er in Feldkirch. Nachdem er das humanistische Gymnasium besucht und 1970 maturiert hat, begann er danach in Innsbruck Chemie zu studieren. Abschluss mit einer Promotion in Organischer Chemie, hat er den Beruf eines Chemikers aber nie ausgeübt. Nach dem Zivildienst beim Roten Kreuz in Innsbruck fing er an, für den ORF zu arbeiten, vor allem für das Landesstudio Vorarlberg und für den Kultursender Ö1. Von 1982 bis 2010 war er als ständiger freier Mitarbeiter in den Bereichen Umwelt und Wissenschaft tätig, seither als freier Schriftsteller.

Literarische Tätigkeit:

Hörspiele:

„Futurum Exactum“
„Chlorophyll“
„Das schwarze Loch“
„Die transplutonische Plage“, sowie das Dialekthörspiel „UFO“.
Alle wurden in Dornbirn produziert.

Erzählungen:

„Sprecher und Hörer“, erschien 1988 in der Heyne-Anthologie „Wassermanns Roboter“.
„Die Essenz des Realen“, erschien 1989 in der Heyne Anthologie „Papa Godzilla“

Romane:

„Magister Dorn“, Heyne (1987)
„Fatous Staub“, Heyne (1992)
„Simon fliegt“, DuMont (1998)
„Die letzte Insel“, DuMont (2001)
„Semmlers Deal“, Deuticke (2008)
„Alles Fleisch ist Gras“, Deuticke (2010), unter diesem Titel verfilmt, ORF(2014)
„Karlitos Reich“, Limbus (2010)
„Das unsagbar Gute“, Deuticke (2011)
„Tod auf der Tageskarte“, Deuticke (2014)
„Knochen Kochen“, Deuticke (2015)
„Aber das Bild war noch da“, Verlag Wortreich (2017)
zum aktuellen Buch:

Sachbücher:

„Stadt Feldkirch“, Amt der Stadt Feldkirch (1993)
„Jahrhundertbericht“ (100 Jahre Skiclub Arlberg) (2000)
„Vergessene Erfindungen“, DuMont (2002,2006), Weltbild Verlag (2001-2005)
„Von Alkohol bis Zucker – Zwölf Substanzen, die die Welt veränderten“, DuMont (2010)
„Naturschutz in Vorarlberg“, Limbus, (2012)

Preise:

1988  „Binding-Preis für Natur- und Umweltschutz“ der Binding-Stiftung (Schaan, FL) für  publizistische Tätigkeit.
1992  „SFCD-Literaturpreis“. Der „Science Fiction Club Deutschland“ vergibt diesen Preis für den besten deutschsprachigen Science Fiction Roman des Jahres, in diesem Fall für „Fatous Staub“.
1992 den „Kurt Lasswitz-Preis“, vergeben von einer Fachjury, ebenfalls für „Fatous Staub“.