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Volker Kaminskis meisterhafter Roman zeigt eindrücklich, wie Vergangenes das Neue prägt und wie eine andere Sichtweise die ganze Welt verändert.

Und jeden Morgen war er sicher, dass die fünf Finger seiner rechten Hand der Anzahl der Tage entsprachen, die es noch dauern würde, bis ihn ein kleines Wunder an den Beginn eines neuen Lebens verschlug. 
Es gibt Jahre, die dahinfließen wie ein ruhiger Strom. Doch dann kommt ein Jahr, in dem sich alles überschlägt. Nach dem Tod seiner Mutter Maria nimmt ein Fremder Kontakt mit Philipp Gaudi auf und behauptet, sein Vater zu sein. Für Gaudi ist dieser Einbruch in sein Privatleben ein Störfaktor. Nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes in einer Softwarefirma steht er vor der Frage, ob er einen Neuanfang als freier Rockmusiker wagen soll. Berlaus hartnäckige Kontaktversuche nagen an seiner Geduld. Seine Mutter soll eine Affäre gehabt haben? Er das Kind eines anderen sein? Dabei wühlt auch in ihm die Erinnerung an jene geheimnisvolle Frau, die beherrschte, bürgerliche Maria, die am Klavier in Ekstase geraten konnte. Und die offenbar einst vor einem ähnlichen Scheideweg gestanden hatte wie er.

Zur Leseprobe (PDF):

  • Hardcover – EURO 19,90
    ISBN 978-3-903091-44-3
    320 Seiten, Roman
    VÖ 1.5.1018

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Autor

Volker Kaminski wurde 1958 in Karlsruhe geboren. Nach dem Abitur zog er 1980 nach Freiburg, um Germanistik und Philosophie zu studieren. Nach dem Grundstudium wechselte er 1983 an die Freie Universität in Berlin (Magisterabschluss 1990), wo er heute lebt. Bisher hat er fünf Romane veröffentlicht (z. B. ›Spurwechsel‹, ›Gesicht eines Mörders‹, zuletzt ›Rot wie Schnee‹). Daneben schreibt er Kurzgeschichten und Erzählungen für Zeitschriften. In der ›Berliner Zeitung‹ erscheinen seit vielen Jahren seine Glossen für die Kolumne ›Unterm Strich‹. Er rezensiert regelmäßig Romane für diverse Medien und ist Lehrbeauftragter an der Alice Salomon Hochschule in Berlin für ›Creative Writing‹.

„Mit „Der Mann im Goldrahmen“ versetzt Judith Gruber-Rizy ihre Leserschaft einfühlsam in eine innere und äußere Erlebenswelt,…“

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