Ein paar Tage in einer fremden Stadt – Valerie Springer

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„Während er saß und die Zitate mehrmals las, empfand er eine Ahnung, als hätte er einen gut getarnten Hinweis bekommen. Ein Rätsel, bestehend aus handschriftlichen Buchstaben, zerknittertem Papier und Kalliopes Geruchschaos, der den Zettelchen anhaftete. Ein Orakel jenseits von Wissenschaft und Forschung, jenseits von Quanten und Pheromonen, jenseits der geographischen Koordinaten von Florenz oder Wien.“

Hubertus, 40 Jahre alt, ein erfolgreicher Geruchsforscher, wird von einer Frage verfolgt, die er nicht ignorieren kann. Kann etwas Verlorenes wieder zurück gebracht werden? Gibt es den Kreislauf, die unendliche Wiederholungsbewegung, oder ist verloren, was nicht mehr ist? Er lernt die junge Kalliope kennen, die nach einem Asteroiden benannt ist und nach seiner verstorbenen Frau duftet. Er wird von seiner Vergangenheit eingeholt, von Erinnerungen, die er nicht vergessen kann. Um sich selbst zu öffnen, zu erneuern, muss zuerst das Kapitel geschlossen werden, in dem sein ganzes bisheriges Leben steht.

Zur Leseprobe (PDF):

  • Hardcover – EURO 19,90
    ISBN 978-3-903091-19-1
    224 Seiten, Roman
    VÖ 5.9.2016
  • eBook – EURO 9,99 – erhältlich auf allen Plattformen
    ISBN 978-3-903091-22-1
    224 Seiten, Roman

Pressestimmen

&Radieschen
Valerie Springer weiß durch den klug erdachten Aufbau Ihres Romans der Geschichte neue, originelle Facetten abzugewinnen…

Schwarza Taler Online – Oktober 2016
Unser Buch-Tipp: Hubertus, 40 Jahre alt und erfolgreicher Geruchsforscher, wird von einer Frage verfolgt: “Gibt es den Kreislauf, die unendliche Wiederholungsbewegung, oder ist endgültig verloren, was nicht mehr ist?” Die in Wien lebende Münchnerin Valerie Springer erzählt in ihrem Roman ‘Ein paar Tage in einer fremden Stadt’ eine kuriose Geschichte, die fesselt und neugierig macht.

Literaturhaus Wien – Oktober 2016
Springer begegnet den großen erkenntnistheoretischen Fragen nach der Relation von Raum und Zeit – wie stets – wohl informiert und verhandelt sie sehr konkret auf einer zutiefst menschlichen Ebene mit viel Empathie und sprachlicher Akkuratesse.

Autorin

Valerie Springer wurde 1958 in München geboren, maturierte in Basel und zog dann nach Österreich um. Nach zwei Semestern Literaturwissenschaften begann sie als Kozeptionisin in Werbeagenturen zu arbeiten, wechselte dann zum Kulturjournalismus und wandte sich im Jahr 2000 der Belletristik zu. Seither erschienen von ihr neben Essays und Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften und Anthologien mehrere Romane und Hörbücher in österreichischen Independent-Verlagen.

Sie verbringt das Sommerhalbjahr in Österreich, das Winterhalbjahr in verschiedensten Teilen der Welt, sowohl zur Recherche als auch zur Weiterentwicklung ihres Horizontes.

Ihre Reisen führten sie unter anderem nach Jamaika (zur Recherche für den Roman „9 1/2 Stunden“), nach Prag (für „Auflösung“), nach Indien (für „Wahrsagung“) oder nach Mauritius, Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten.

Sehr zum Empfehlen, toll geschrieben, tragische, traurige Geschichte.

The wooky people - Amazon Kunde

Feinfühlig, berührend, lesenswert

Monika D. - Leserin

Die Autorin zeigt mitunter in den Sätzen eine regelrechte Wortgewalt, die Lust zum lesen macht.

Bernd St. - Leser