Peter Wawerzinek – Ich Dylan Ich

Info

NDR – Buch des Monats

Nominiert für die Hot List 2016

Ich Dylan Ich - Wawerzinek NDR Buch des Monats

„Ich schaltete einmal den Sender um und hörte dich an diesem Tag, vernahm nur deine Stimme im Radio. Und das will ich dir sagen: Du kannst verdammt gut lesen. Du bist ein Genie, Dylan. Du bist eine Ikone der Vortragskunst. Das habe ich in meiner Jugend am Radiogerät gleich herausgehört.“

Wawerzinek ist mehrmals nach Wales gereist, hat die Landschaften und Orte von Dylan Thomas aufgesucht und beschrieben. Wer über einen anderen redet, redet ja immer auch über sich selbst. Und so wird die Reise zu Dylan Thomas vor allem auch eine Reise zu sich selbst. Dylan Thomas, sein Leben, seine Landschaft, sind für den Autor vor allem Spiegel, die Rede nicht Zwiegespräch, sondern Monolog. Das aber auch nicht ohne Selbstironie, wenn er schreibt: „Ich gehe in der Frühe zum Hafen, dein Denkmal zu besuchen, mich zu dir zu setzen. Der Sockel ist schmal, und hat nur Platz für einen. Es ist nicht einfach, Dylan, sich zu dir auf deinen Sockel zu setzen. Da ist kein Platz für einen Zweiten an deiner Seite.“
Wawerzinek fürchtet wie Dylan Thomas vor allem den Tod im Leben, das Leben ohne Leidenschaft. Dass dazu der Alkohol als Treibstoff und Stimulans, als Ablenkung und Betäubungsmittel gehörte, das war bei beiden so, mit all den Kollateralschäden der Sucht. Dass der Trinker, der dem Suff wie dem Schreiben verfallene, sich nicht nur Freunde macht, Leute verprellt, vor den Kopf stößt, haben beide erfahren.
Gerd Adloff

Download der Leseprobe als PDF (115KB):

Buchvorstellung im Radio eins (rbb)

Eine sehenswerte Zusammenfassung des Auftritts im Musil Museum in Klagenfurt – macht Lust auf das Buch!

  • Hardcover – EURO 19,90
    ISBN 978-3-903091-01-6
    160 Seiten, Roman
    VÖ 12.2015
  • eBook – EURO 9,99 – erhältlich auf allen Plattformen
    ISBN 978-3-903091-04-7
    160 Seiten, Roman

Pressestimmen

Oya – Februar 2017
Wawerzinek hat genügend Schalk im Nacken. genügend poetische Tiefe. genügend Kiezweisheit und erdigen Humor gepaart mit kraftvoller eigener Sprache und brillantem parodistischen Talent. um sich weder in Kalauer noch in Pathos zu ergehen….

Sorbische Zeitung – August 2016
Wer hätte sich je mit Schiller verglichen? Mit Hölderlin, der Günderode? Zu heiß, so eine Sache. Dann lieber artig schreiben und alleine glänzen. Viele würden das vorziehen. Nicht Peter Wawerzinek …

Bücherchaos Blog – 13.5.2016
Eine schönere Verbundenheit zwischen Wort, Gefühl und Mensch habe ich selten gelesen und einen tieferen Einblick zu Peter Wawerzinek kann es fast nicht geben.

Kreuzer-Leipzig – Peter Wawerzinek „Ich Dylan Ich“, 2.5.2016
Selbstporträt mit Kater…

Fixpoetry – Peter Wawerzinek “Ich Dylan Ich”, 17.02.2016
Selfie mit Dylan…

Radio Eins –  Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Buchvorstellung im Radio Eins Berlin

Die Brücke – Dezember 15/Jänner 16
…”Ich Dylan Ich” ist Bericht, Beschreibung, Huldigung und mehr…

Kurier – Peter Wawerzinek “Ich Dylan Ich”, 21.12.2015
…”Ich-Dylan-Ich” ist sehr intim. Manchmal genießt man das, und manchmal will man gar nicht stören… P.P

Autor
Foto: Andreas Poppmann

Foto: Andreas Poppmann

In Rostock geboren, in Ostseebad Rerik aufgewachsen, in Plauen (Vogtland) Lehre absolviert;
1976 Studium an der Kunsthochschule Weissensee, Textilgestaltung; nach ” Jahren unfreiwilliger Abbruch; von 1978 – 1987 Anstellungen als Tischler, Kraftfahrer, Fließbandarbeiter, Hausmeister, Telegrammbote, Briefträger, Zugkellner, Rampenwart;
ab 1. Januar 1988 Versuche einer freiberuflichen Existenz als Zeitungsjournalist, Sänger, Filmemacher, Dramaturg und Schreibender in Berlin; Erste Veröffentlichung NIX, Maas Verlag, 1990; 1991 erste Beteiligung am Bachmann-Wettbewerb.

Preise (Auswahl)
1991 Bertelsmann-Stipendium beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt
1992 Kritikerpreis für Literatur
1994 Hörspielpreis der Akademie der Künste Berlin.
2007 Seeschreiber in St. Wolfgang, Österreich
2010 Bachmann-Preis für das Buch „Rabenliebe“ und Preis des Publikums.
2011 Stadtschreiber in Klagenfurt.
2012 Gastprofessor University of Oberin, Cleveland, USA
zurzeit Stadtschreiber zu Magdeburg

”Ich-Dylan-Ich” ist sehr intim. Manchmal genießt man das, und manchmal will man gar nicht stören…

Kurier

…”Ich Dylan Ich” ist Bericht, Beschreibung, Huldigung und mehr…

Die Brücke

Gefühl und Mensch habe ich selten gelesen und einen tieferen Einblick zu Peter Wawerzinek kann es fast nicht geben.

Bücherchaos