Rot wie Schnee – Volker Kaminski

Info

In seinem spannend und temporeich erzählten Roman zeigt Volker Kaminski die Kunst als akribische Forschungsarbeit, als Grenzwanderung zwischen Rationalem und Irrationalem und als große Reise ins eigene Herz.

„Tom war sich sicher, dass der Junge nach ihm rief. Er glaubte seine helle Stimme zu hören, während er den Flur zwischen Küche und Atelier durchquerte. Er knipste das Neonlicht an und betrat das Atelier. Mach dich nicht verrückt, dachte er, es ist doch nur ein Bild.“

Tom Lautenschläger, ein seit Jahren gefragter, erfolgreicher Maler großer Bilderserien vom „schönen mondänen Leben“, thematisiert eines Tages – mehr oder weniger ungewollt – Kriegserfahrungen und Gewalt. Er malt ein Bild vom „roten Schnee“ – ein Bild, das er aus den Fluchterzählungen seines Vaters kennt.
In der Folge kommt es in seinem Atelier zu aberwitzigen Verwicklungen. Er erhält Besuch von seinem toten Vater, mit dem er unversehens in einen Dialog über den Zweiten Weltkrieg tritt und der ihm in seine Arbeit hineinzureden versucht.

Zur Leseprobe (PDF):

Interview in der Radiosendung „Quergelesen“ im Inforadio des rbb, über den Roman

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Pressestimmen:

„Kaminski schreibt mit einer durch keinerlei modernistische Sprachzweifel angekränkelten Selbstverständlichkeit.“ F. A. Z. Jörg Magenau

„Kaminskis Prosa ist flüssig und mitreißend, von einer poetischen Leichtigkeit, die niemals aufdringlich wirkt.“ Wiener Zeitung. Linda Stift

„Volker Kaminski hat mit „Rot wie Schnee“ einen wundervollen Roman über das Erinnern, und wie individuell wir zurückdenken, geschrieben. …“ -Karin Braun, Bloggerin

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  • Hardcover – EURO 19,90
    ISBN 978-3-903091-18-4
    248 Seiten, Roman
    VÖ 5.9.2016
  • eBook – EURO 9,99 – erhältlich auf allen Plattformen
    ISBN 978-3-903091-21-4
    248 Seiten, Roman

Pressestimmen

Barbara Zoeke, Lovelybooks

Volker Kaminski bietet mit seinem Roman „Rot wie Schnee“ dem Leser ein spannendes Vexierspiel an. Es handelt sich um die Geschichte einer künstlerischen und familiären Spurensuche, die in immer neuen geradezu labyrinthischen Wendungen der Frage nachgeht, welche Wahrheit die „Richtige“ sei. Gibt es sie überhaupt, die einzige und richtige Wahrheit? Und wenn es um Kindheit, Familie und um die Kantschen Fragen nach Woher und Wohin geht: Wie sicher können wir unseres Wissens und unserer Erinnerung sein?

Gabriele Haefs, Folk Magazin
Kein Kriminalroman, aber spannend wie ein solcher, ein Roman über Erinnern und Vergessen und über die Lasten, die seit dem Krieg eine Generation an die nächste weiterreicht.

Björn Wirth, Berliner Zeitung
Darin geht es um einen Maler, der es mit schönen Bildern vom schönen Leben zu Ruhm und Reichtum gebracht hat. Doch dann verstört er sein Publikum mit dem Bild eines Jungen im titelgebenden roten Schnee – ein Bild des Krieges und der Gewalt. Und danach ist nichts mehr, wie es vorher war.
 
Ute Büsing – Quergelesen, rbb-Info-Radio – Oktober 2016
Volker Kaminski versteht es mit den Erwartungen des Lesers zu spielen, immer neue Irritationen herzustellen.“   

Karin Braun, Bloggerin – Lesen gefährdet die Dummheit – September 2016

Volker Kaminski hat mit „Rot wie Schnee“ einen wundervollen Roman über das Erinnern, und wie individuell wir zurückdenken, geschrieben. …

Autor

Volker Kaminski wurde 1958 in Karlsruhe geboren, wo er auch aufwuchs. Nach dem Abitur und diversen Jobs zog er 1980 nach Freiburg, wo er ein Jahr später das Studium der Germanistik und Philosophie aufnahm. Nach dem Grundstudium wechselte er 1983 an die Freie Universität Berlin, wo er 1990 mit dem Magister abschloss.
Neben Romanen veröffentlicht er Kurzgeschichten und Erzählungen, z.B. in den Zeitschriften “Spritz – Sprache im technischen Zeitalter”, „allmende“, „Am Erker“, „Das Magazin“, „Signum“. Außerdem Beiträge in Anthologien.
Daneben hat der Autor die journalistische Textform Glosse für sich entdeckt. Diese satirischen Prosatexte erscheinen im Feuilletonteil der Berliner Zeitung in der Kolumne “unterm strich”.
Seit vielen Jahren rezensiert er auch Romane für diverse Zeitschriften wie z.B. “Kulturaustausch”, “Am Erker” und das Online-Portal der Deutschen Welle Qantara.de.
Seit dem Wintersemester 2014/15 unterrichtet er als “Creative-Writing”-Dozent an der Alice Salomon-Hochschule das Wahlpflichtmodul “Romanwerkstatt”.

Volker Kaminski hat mit „Rot wie Schnee“ einen wundervollen Roman über das Erinnern, und wie individuell wir zurückdenken, geschrieben.

Karin Braun, Bloggerin

Stilistisch meisterlich; inhaltlich scharf reflektiert: „Rot wie Schnee“ von Volker Kaminski

Angelo Algieri - freier Journalist & Literaturkritiker

Volker Kaminski versteht es mit den Erwartungen des Lesers zu spielen, immer neue Irritationen herzustellen.

Ute Büsing - Quergelesen, rbb-Info-Radio

Zwischen Familiengeschichte und Kunstroman bestimmen das Werk auch Anleihen des Thrillers mit paranormalen Elementen, die zu fesseln wissen.

Badische Neueste Nachrichten (BNN)

Sehr bemerkenswert

avicenna - Amazon Leser

Der Roman besitzt trotz der ernsten Themen eine Leichtigkeit in der Erzählweise, die aber trotzdem in die Tiefe führt und den Leser beglückt entlässt. Klare Leseempfehlung

cuisine - Leserin bei Lovelybooks