Schmidt ist tot

Schmidt ist tot
Info

„Raoul Biltgen ist ein meisterhafter Sprachkünstler, der es zudem perfekt versteht, zutiefst menschliche Verhaltensweisen subtil in einen perfiden Noir-Krimi einzuflechten.“
Edith Kneifl

Er hörte, wie ein Schlüssel gedreht, ein Riegel geschoben, die Tür in seinem Rücken geöffnet wurde. Einer kam rein, ein Zweiter kam rein, ein Dritter? Er war sich nicht sicher. Die Tür wurde wieder geschlossen. Einer trat vor ihn, den anderen konnte er nur aus dem Augenwinkel erahnen. Den Dritten? Der vor ihm hatte ein sanftes Gesicht, frisch-rosa Bäckchen.
»Name?«
Die Stimme klang freundlich, also antwortete er: »Schmidt.«

Als Schmidt Patrick eines Tages einen Anruf von der Wiener Polizei bekommt, die ihn vom Tod seines Bruders unterrichtet – glaubt er es nicht. Schmidt René nämlich ist ein Scherzbold und hat bestimmt wieder einen seiner geschmacklosen Späße inszeniert. Um gute Miene zum bösen Spiel zu machen, erklärt sich der Luxemburger bereit, nach Wien zu kommen. Hier jedoch verläuft alles ganz anders als geplant. Nicht nur, dass er von der Polizei beschattet wird, erfährt er nun auch, dass sein Bruder ein Waffenhändler und Terrorist gewesen sein soll – und im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Doch wer sind hier die wahren Verbrecher? Was weiß die rätselhafte junge Frau, die sich „Engl“ nennt? Und welches Geheimnis hat René tatsächlich mit in sein Grab genommen?
In atemberaubendem Tempo jagt Krimiexperte Biltgen seinen Protagonisten durch einen abgründigen Fall – während es ihm gleichzeitig gelingt, sensibel die Geschichte eines ungleichen Brüderpaars zu erzählen.

Zur Leseprobe (PDF):

Trailer zum Buch:

  • Hardcover – EURO 19,90
    ISBN 978-3-903091-31-3
    304 Seiten, Roman
    VÖ 1.9.1017
  • eBook – EURO 9,99 – erhältlich auf allen Plattformen
    ISBN 978-3-903091-37-5
    304 Seiten, Roman

Pressestimmen

Tageblatt
„Schmidt ist tot“ schickt einen behäbigen Luxemburger nach Wien. Um das Geheimnis um den Tod seines Bruders zu lüften – ein achtbarer Krimi, der nicht gerade wenige Klischees streift, diese aber mit Sprachwitz zu präsentieren weiß. – Jeff Thoss – Tageblatt

Luxemburger Wort
Wie verknüpft man eine komplizierte Familiengeschichte mit einem diabolischen Polizei-Komplott zu einem spannenden Kriminalroman? Raoul Biltgen zeigt in seinem neuen Buch „Schmidt ist tot“ wie es geht. – Marcel Kieffer – Luxemburger Wort

Buchrezensionen-Online
Und wer sich anfangs schwer tut, sich in diesen anspruchsvollen Roman hineinzulesen: es wird zunehmend mitreißend und lohnt allemal. 

Miss Norge`s Boker Welt
Wer einmal abseits was vom üblichen Einerlei lesen will, dem kann ich *Schmidt ist tot* empfehlen.

Sharonbakerliest
Raoul Biltgen ist ein großer Erzähler, mit dem Talent Wörter geschickt anzuwenden, um einer Geschichte die richtige Stimmung zu verpassen. Er hat seine Figuren perfekt platziert, gefühlsmäßig gut dosiert und der Geschichte den richtigen Rahmen gegeben. Fesselnd, abgründig und überraschend.

Autor

 Foto: Garry Huberty

geboren 1974 in Luxemburg. Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien, dann Ensemblemitglied am Vorarlberger Landestheater Bregenz, anschließend Dramaturg am Theater der Jugend in Wien. Seit 2003 lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller, Schauspieler, Theatermacher und Psychotherapeut (in Ausbildung unter Supervision) in Wien. Raoul Biltgen ist Autor einer wöchentlichen Liebes- und Sexkolumne (www.adamspricht.com). Seine etwa 40 Theaterstücke wurden bisher in Österreich, Deutschland, Luxemburg, Ungarn, Griechenland, China und Mexiko gespielt. Er war bereits zwei Mal für den Friedrich-Glauser-Preis (Sparte Kurzkrimi) nominiert. 2008 stand Raoul Biltgen etwa 20 Minuten lang unter Mordverdacht. „Schmidt ist tot“ ist nach „Jahrhundertsommer“ der zweite seiner Romane, die im Verlag Wortreich erschienen. www.raoulbiltgen.com

Buchveröffentlichungen:
– Manchmal spreche ich sie aus, Lyrik, Op der Lay, 1999
– Heimweg, kurze Prosa, Op der Lay, 2000
– perfekt morden, Roman, Molden, 2005; LeMarron Marrant 2015
– einer spricht, Monologe, Op der Lay, 2007
– Danke für den Apfel, Monologe, Amalthea, 2014
– Jahrhundertsommer, Roman, Verlag Wortreich, 2015

Spannend, unerwartet, gut

Monice - Leserin Lovelybooks

Spannend mit unerwarteten Wendungen

mabuerele - LeserIn Lovelybooks

Krimi in brillanter Sprache, der zum Mitraten einlädt.

Schwarze Fee - Leserin Lovelybooks

Der Erzählstil ist einmalig.

SteffiFee - Leserin Lovelybooks