Hermann Knapp auf Radio Oberösterreich

In der Radiosendung „Premiere“ auf Radio Oberösterreich wurde Hermann Knapp und sein Roman „Der Tote, der nicht sterben konnte“ vorgestellt.

 

Hier der Text dazu:

Ersehnte Unsterblichkeit der Götter?

„Der Tote, der nicht sterben konnte“, so heißt der Roman des in Oberösterreich lebenden Journalisten und Schriftstellers Hermann Knapp. In seinem Buch (Verlag Wortreich) bekommt es die Menschheit plötzlich mit lebendig-toten Existenzen zu tun. Die Welt hält den Atem an, als der „Ambrosia-Virus“ um sich greift. Der Virus ist ausgerechnet nach jener Speise benannt, die den griechischen Göttern der Sage nach ihre Unsterblichkeit verlieh. Wer aber infiziert ist, lebt nicht mehr als Mensch – und ist dennoch nicht tot.

Und so ergeht es der Hauptfigur des Buches zunächst: Martin Heinz will nichts anderes sein als einfach nur – tot. Bei einem Autounfall wurde sein Körper von einer Leitschiene durchbohrt, die Ärzte im Krankenhaus können nichts mehr für ihn tun als auf seinen Tod zu warten. Genau der aber tritt erstaunlicherweise nicht und nicht ein. Martin Heinz wird nach Hause geschickt und muss dort als lebendiger Untoter sein Leben fortsetzen. Die Medien werden schnell hellhörig. Bald stellt sich heraus, dass Heinz nur der erste von weiteren vielen Millionen Infizierten weltweit ist … Die hohe Politik und der Tod höchst selbst werden gezwungen, sich mit dem Phänomen Ambrosia zu befassen. Diese Form von Unsterblichkeit hat sich niemand gewünscht.

Nicht als durchsichtige Grusel-und-Grauen-Story, sondern als Geschichte, die sich in ungeahnte Welten hochschraubt, legt Hermann Knapp seinen Roman an. Der Autor beweist Phantasie, und davon hat er nicht zu wenig. Und er findet die richtige Prise feinen Humors in einer Handlung, die die Spannung bis zum Ende des ungewöhnlichen Buches immer weiter führt.

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